Ziele verwirklichen

Leichter ins Tun finden

Wunderwerkzeuge um ins Tun zu finden, erbittet Monika Birkner in Ihrem Aufruf, 2013 zu einem großartigen Jahr zu machen. Hier meine drei persönlichen Favoriten.

Dem Umsetzungsstau Action entgegensetzen

Wir wissen schon genug, nur verwirklichen wir selten all unsere unternehmerischen Ideen. Schade, denn meist haben wir viel mehr auf dem Kasten, als wir nach außen zeigen.

Übergroße Konkurrenz, Anfänger-Bedenken oder Wirkungs-Zweifel – Business Transformation Coach Monika Birkner räumt in Ihrem kostenlosen Videokurs mit Selbstbewusstseins-Killern ordentlich auf und macht Mut zu mehr individueller Leistung.

Ihre Challenge an alle Zuschauer: Drei persönliche Anpackstrategien verraten und mit etwas Glück und Verstand ein Buch gewinnen. Hier mein Beitrag:

1) Intuitive Entscheidungshilfe

Manche Vorhaben fühlen sich zunächst gar nicht gut an: Für ein neues Projekt zu akquirieren etwa oder die Klärung von technischen Details, für die man auf Externe angewiesen ist. Da neige auch ich ganz gern einmal zum Aufschieben.

Und mein inneres Gefühl scheint dies zu bestätigen, denn in einer miesen Verfassung kann ein solch wichtiges Gespräch bestimmt nicht glücken?! Wenn ich jedoch merke, dass ich mich unnötig lange im Umsetzungsstau befinde, bewährt sich für mich ein intuitiver Rat.

Körperweisheit befragen

Dazu schreibe ich alle Alternativen je auf ein Blatt Papier [anrufen/es bleiben lassen] und ergänze zuletzt noch einen Zettel mit einem Fragezeichen [?].

Alle Zettel werden danach gemischt und umgekehrt auf dem Boden verteilt. Wichtig: Die Schrift nach unten legen. Dann stelle ich mich der Reihe nach auf alle Positionen und erspüre, wie es mir dort ergeht.

Bei mir geht das mittlerweile sehr schnell – Probieren Sie Ihre persönlichen Erkennungsmerkmale am besten gleich selbst aus…

  • Inneres NEIN: Ich sinke quasi in den Knien/Schultern zusammen, atme flach und bedrückt
  • Inneres JA: Ich kann an diesem Platz aufatmen und fühle mich körperlich aufgerichtet

Daran halte ich mich – und habe schon oft erlebt, dass meine Körperweisheit zu etwas JA sagt, wozu ich zuvor gar keine Lust hatte: Akquise-Anrufe beispielsweise oder zuletzt meine Gewerbeanmeldung.

Beim Fragezeichen wird es übrigens spannend, denn wenn der Körper hierzu JA sagt, dann fehlt die richtige Alternative noch im Spiel bzw. echtem Leben. Eine Antwort, mit der sich weitersuchen lässt…

2) Deadline setzen

Gute Erfahrungen mache ich ebenfalls mit dem Trick, mir künstliche Termine zu setzen – und diese notfalls zum Erhöhen des Drucks nach außen zu kommunizieren.

Ein gutes Beispiel ist meine erste Artikelserie im Blog zum „Vorsätze wahr machen“ – übrigens auch eine Fundgrube mit weiteren tollen Tipps und Techniken, um Aktionen zu verwirklichen. Lesen Sie mit!

Meine interne Deadline

Ich habe den Dienstag zum Serientag erkoren und veröffentliche nun Woche für Woche viel kontinuierlicher als zuvor meine Tipps. Denn spätestens Montagabend texte ich neu und staune über all das Wissen, das ich in mir versammelt habe.

Das gleiche Prinzip funktioniert auch im Tagesablauf, beispielsweise wenn ich lästige Telefonate vor mir her schiebe und lieber im Posteingang hängenbleibe. Dann setze ich mir einen „last start“ für die Telefonate und greife spätestens zum vereinbarten Zeitpunkt zum Hörer. Vorher darf ich „erlaubt“ bummeln.

3) Fortschritte visualisieren

Ich bin ein haptischer Mensch und deshalb führe ich manche Listen immer noch am liebsten mit der Hand. Um die erste Anfangs-Zähigkeit zu überwinden, helfen mir Strichlisten, flüchtig notierte Arbeitszeiten oder auch Skalen, um mein Fortkommen zu dokumentieren.

Den Arbeitsprozess sichtbar machen

Das kenne ich noch aus Studientagen in der Outbound-Telefonie im Callcenter: Selbst wenn ich an einem Vormittag nicht einen Entscheider an den Apparat bekommen hatte, zeigte mir meine Liste doch stolz die Anzahl meiner Anwahlversuche, Kontakte und festen Wiedervorlagen.

Damit signalisieren mir diese Ergebnisse, dass ich auf dem richtigen Weg bin – und morgen dann den Chef erreiche!

Umsetzungskünstler trifft Publikum

Wie recht Monika Birkner doch hat: Ich weiß schon genug! Was ist es bei dir, was du der Welt noch vorenthälst?

Wir brauchen nicht noch besser werden, sondern können teilen, was in uns steckt und uns gegenseitig bereichern. Worauf wartest du? Pack es an! Die Einladung ist da… Lass uns mit- und voneinander lernen und wachsen!

Folg mir:

Silke Nuthmann

Ich bin als systemischer Coach und Texterin unterwegs in Sachen Potenzialentwicklung. Mein Business in Kurzfassung: Impulse bieten, wie du stressfrei und gelöst deine Ziele verwirklichst. Dabei schlägt mein Herz für Introvertierte, damit deine Ideen immer genug Gehör bzw. Kunden finden.
Folg mir:
, , ,

Über Silke Nuthmann

Ich bin als systemischer Coach und Texterin unterwegs in Sachen Potenzialentwicklung. Mein Business in Kurzfassung: Impulse bieten, wie du stressfrei und gelöst deine Ziele verwirklichst. Dabei schlägt mein Herz für Introvertierte, damit deine Ideen immer genug Gehör bzw. Kunden finden.
Veröffentlicht am | 2 Kommentare

2 Antworten auf Leichter ins Tun finden

  1. Monika Birkner

    Liebe Frau Nuthmann,

    dass Sie schon genug wissen, zeigt – unter anderem – dieser Beitrag mit super Tipps und schönen Beispielen für Situationen, in denen man sie einsetzen kann. Danke schön!

    • Silke Nuthmann

      Hallo Frau Birkner,
      es macht Freude, aus dem Vollen zu schöpfen – und der Fülle in mir keinen Riegel vorzuschieben, ob durch innere Bedenken oder dem zu-wichtig-Nehmen von äußeren warnenden Kommentaren. Seit ich mich traue, so lange Artikel zu schreiben [mit denen ich mich angeblich verschenke und zu viel „Pulver“ schon vor dem Auftrag verschieße], merke ich erst, wie viel ich zu bieten haben und entwickle neuen Ideen, wofür ich mein Wissen zukünftig nutzen kann. Ich freu mich schon sehr auf Ihr nächstes Video!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.