Einfacher überzeugen

Infografik: Effektiv bloggen

Bloggen ist Passion. Für mich jedenfalls. Bloggen als Hassliebe ist es für eine Kundin von mir. Sie möchte sich liebend gern online ein Business aufbauen und quält sich häufig um jeden Zentimeter Text. Folgende Tipps machen es mir und dir leichter!

Infografik_effektiv-bloggen

Um dir den Zugang zum Bloggen zu erleichtern, erläutere ich dir meine acht besten Tipps:

1 – Denke in Serien

Die Macht von Serien entdecke ich aktuell ganz hautnah durch zwei Instagram-Challenges. Einfach genial!

  • Eine Serie fordert dich heraus, all dein Wissen zu bündeln, es sinnvoll zu unterteilen und mundgerecht zu servieren.
  • Eine Serie ermöglicht dir, komplexeren Themen gerecht zu werden.
  • Ganz zentral: Eine Serie lässt dich ein Commitment eingehen!

Und wenn es nur virtuell ist, so sagst du deinen Lesern ja den Folgebeitrag zu. Das bewirkt bei mir, dass ich auch an schlechten Tagen in die Tasten haue, um meiner Zusage gerecht zu werden.

Meine erste Serie zum „Vorsätze-wahr-Machen“ umfasste 10 Teile (das war 2013!). Für mich ein Meilenstein beim Bloggen, weil mir damit der Sprung gelang, kontinuierlich zu veröffentlichen.

Nutz das für deine Herzensthemen. Überleg dir, was dich besonders reizt und verpack es in eine Serie mit 3, 5 oder 7 Teilen. Ungerade Zahlen haben ein ganz eigene Dynamik: Übernimm das, wenn du magst.

2 – Plane voraus

Ich bin kein Freund von starren Plänen und schreibe oft erst am Tag zuvor meine Blogtexte. Dennoch gibt mir und dir ein Plan Halt und Struktur.

  • Mit einem Blogplan, sei es digital oder analog, gewinnst du Sicherheit bei deiner Themenwahl.
  • Dein Plan verhilft dir zu einer Übersicht, wie weit im Voraus du einen Kursstart oder eine Veranstaltung thematisch vorbereiten und bewerben kannst.
  • Im Blogplan kannst du ebenfalls eine Liste möglicher Formate (Interview, Tipptext, Infografik etc.) führen und deine Themenideen fortlaufend ergänzen. Damit hast du immer einen Pool an Optionen parat, um Lücken zu füllen oder umzuschwenken, wenn dir gerade einmal nichts einfallen mag.

Dein Plan darf so strukturiert oder chaotisch sein wie du. Bei mir verläuft Bloggen gern spontan und launig wie das Wetter. Daher gebrauche ich meinen Blogplan dazu, Themen hin und her zu schieben. Dazu nutze ich einen analogen Plan per Bleistift oder Post its, der mit meinen Ideen mitwächst. Wie möchtest du am effektivsten vorgehen?

3 – Liebe, was du tust

Ohne Liebe wird dein Blog niemals gedeihen! Wenn du keinen Spaß am Texten und an deinen Themen hast, dann suche dir andere Wege. Sei es Videos oder Podcasts, die Bandbreite an Marketingwegen steht dir offen…

Wenn du für dein Thema brennst, dann wirst du gerne dein Wissen teilen!

  • Nimm die Zeit in Kauf, die es braucht, um eine eigene Leserschaft aufzubauen.
  • Das funktioniert nicht über Nacht – und selten in allzu kurzer Zeit.
  • Die meisten erfolgreichen Blogger haben einmal klein anfangen und sind schon eine gute Weile dabei.

4 – Schreibe für deine Leser

Viele Bloganfänger kann man leicht daran identifizieren, dass sie in ihrem Blog ganz viel von sich beschreiben.

Ich – Ich – Ich … … sage, tue, denke, erlebe, möchte, entwerfe, biete…

Erst ganz am Ende kommst du als Leser, Fan oder Kunde in spe! Solche Artikel entbehren nicht einer gewissen süßen Naivität. Dennoch ist es hilfreich, bereits früh bei all deinen Themen in die Leserperspektive zu schlüpfen.

  • Was bewegt deine Leser?
  • Was möchte er oder sie nie wieder erleben?
  • Wonach sehnt er oder sie sich?

Auch die Direktansprache kann für den Lesefluss total hilfreich sein:

  • Sie als Führungskraft, Trainer oder Berater…
  • Du als Solo-Unternehmerin mit dem Wunsch zu wachsen…

Wenn du bei deinen Blogartikeln direkt die Nöte und Sehnsüchte deiner Zielgruppe im Blick hast, dann findest du auch Gehör!

5 – Bleib offen für den Wink des Zufalls

Hiermit meine ich spontane Eingebungen, die sich bei mir unterwegs ergeben. Sei es für einen genialen Titel oder für eine ganze Serie. Ich laufe durch die Stadt und lasse mich inspirieren von Plakaten, Schaufensterdekorationen, Passanten, Straßenzeilen…

  • Bleib offen, ganz spontan deinen Blogplan über den Haufen zu werfen. Weil der vielleicht Sonnenschein-Tipps vorgesehen hatte, während es draußen Bindfäden regnet.
  • Erlaube dir ebenfalls eine Offenheit für spontane Fragen deiner Leser oder Kunden und greife genau das auf!

6 – Wähle fixe Tage

Mir helfen feste Blogtage, wirklich beim Veröffentlichen dran zu bleiben. Lasse ich nur einen Termin aus, dann schiebe ich gleich viel länger und brauche eine Weile, wieder Tritt zu fassen. Routinen wie „Jeden zweiten Dienstag ein Blogartikel“ helfen enorm.

Wie oft du bloggen willst, kannst du ganz allein bestimmen!

  • Lass dir von niemanden einreden, dass nur wöchentliche oder tägliche Beiträge sinnvoll sind.
  • Wähle du deinen Rhythmus, dann hältst du ihn auch ein. So meine Erfahrung!

7 – Poste zeitversetzt

Bloggen allein baut noch keine Community auf. Das musste ich selbst erst bitter lernen. Ich war ein echter Social Media Muffel (kannst du hier nachlesen ;o) und hab erst mit Facebook meine Freude daran entdeckt.

Zeitversetzt posten heißt, dass du am besten in den unterschiedlichen Netzwerken an verschiedenen Tagen aktiv wirst, um auf deine neuesten Schätze aufmerksam zumachen. Einige alte Hasen im Bloggen sprechen davon, dass die Promotion deiner Blogbeiträge fast so viel (wenn nicht mehr) Zeit erfordert als das Schreiben selbst. Da kann ich auch noch etwas dazu lernen…

Viele von uns Boggern bieten eine Menge hilfreicher Artikel, die letztlich zeitunabhängig sind. Klassiker mit Mehrwert kannst du deshalb auch mehrfach posten – verwende dazu beispielsweise andere Bilder und neue Teasertexte in deinen verschiedenen Social Media-Kanälen.

8 – Re-use good stuff

Wiederverwerten bedeutet, dass du gute Inhalte mehrfach nutzen kannst. Etwa einmal für einen klassischen Blogbeitrag, dann für eine Infografik, vielleicht ein Video, ein Postcast oder einen Sammelbeitrag, der mehrere Posts zu einem Round-up zusammenfassst.

Sei ruhig erfinderisch, wie du Inhalte aus guten Beiträgen neu mixen und wiederverwerten kannst:

  • Das erhöht deinen Expertenstatus, weil du dir zu einem Teilthema immer mehr Content aufbaust.
  • Das erleichtert dir die Arbeit, weil du nicht immer alles neu erfinden musst.

Genug Inspiration für dich dabei?

Ich freu mich, mehr von dir zu erfahren…

  • Wie gehtst du üblicherweise vor?
  • Wie lange bloggst du schon?
  • Und ganz neugierig: Welcher Tipps gefällt dir am besten?

Antworte mir gern in den Kommentaren! 

Gibt es etwas, was dir beim Bloggen besonders Kopfschmerzen bereitet? Dann schreib mir das, ich greife das gern in einem meiner nächsten Beiträge auf.

Viel Freude beim effektiv bloggen!

Deine Silke

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Silke Nuthmann

Ich bin als systemischer Coach und Texterin unterwegs in Sachen Potenzialentwicklung. Mein Business in Kurzfassung: Impulse bieten, wie du stressfrei und gelöst deine Ziele verwirklichst. Dabei schlägt mein Herz für Introvertierte, damit deine Ideen immer genug Gehör bzw. Kunden finden.
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Über Silke Nuthmann

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