Einfacher überzeugen

Texten ist (keine) Kunst

Mit GRATIS-Download | Wer mit mir auf Facebook befreundet ist oder auf Instagram folgt, der hat es sicher schon mitbekommen. Ich stecke voll im Challenge-Fieber. Davon profitierst du, indem du einiges über Informationsarchitektur lernen kannst.

Heute zeige ich dir, wie du in sieben Schritten zum druckreifen Text gelangst. Durchläufst du bereits alle Stufen richtig? Prüfe dich selbst.

In sieben Schritten zum druckreifen Text

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1. Am Anfang steht vielfach eine lose Materialsammlung

Als Informationsarchitektin erfasse ich schnell Zusammenhänge und erkenne Strukturen. Wie viel Zeit kostet dich das Sammeln, Suchen und Erkennen relevanter Inhalte?

Jetzt hat es mich ja bereits gepackt. Ich stecke voll im der Konzeption meiner 100 Tage. Wie lässt sich Informationsarchitektur ansprechend vermitteln? Erste Ideen für Visualisierung und Themen sind bereits notiert. Darf ja sukzessive wachsen… Dafür habe ich in der ersten Nacht noch mit Fotos und Bildmotiven experimentiert und sie gleich am Handy bearbeitet. Für den Schritt zum Computer war ich viel zu müde. Dieses Motiv ist den nächtlichen Einsatz wert, denn zufrieden bin ich immer erst dann, wenn Inhalt und Optik passen.

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2. Was Informationen mit Architektur gemeinsam haben, ist die Planung!

Kein Hausbau ohne Grundriss, Modell und eine Abstimmung mit den späteren Eigentümern. Willst du werben, unterhalten, informieren oder anleiten? Wähle weise!

Beim Texten legen viele einfach los. Dabei kannst du die Relevanz einer Info nur einschätzen, wenn du weißt, für wen der Text gedacht ist. Auch Gemeinsamkeiten und Sinnstrukturen wähle ich als Informationsarchitektin in diesem frühen Stadium bereits mit Blick auf die Leser und die Intention des geplanten Textes.

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3. Habe Mut zur Lücke!

Zu jedem Thema könnten Doktoranden tätig werden… Der Clou liegt in schlichter Reduktion. Gitte Härter etwa predigt das „Plankton“ für alle, die bloggen: Wähle kleinste Unterthemen und gehe dabei genügend ins Detail. Dass man noch mehr zu einem Thema sagen könnte, versteht sich von selbst.

Als Informationsarchitektin optimierte ich letzt mit einer Kundin ihre Angebote. Wir feilten an der Struktur, sammelten Argumente und bewerteten sie. Bei unseren parallelen Entwürfen fiel auf, wie intuitiv ich inzwischen gewichte und schwache Argumente rauswerfe. Denn das erleichtert den Lesefluss. Nach ein paar Korrekturschleifen hatte sie den Bogen raus – und wusste, wie sie überzeugende Texte entwickelt kann.

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4. Texten lebt von klaren Strukturen

Nicht zwingend oberflächlich erkennbar, erleichtert nichts das Erfassen der Kern-Botschaft so stark wie eine logische Struktur! Denn Struktur wirkt in der Tiefe!

Das wussten schon die alten Griechen und erfanden Unmengen an rhetorischen Stilfiguren und Argumentationen:

  • früher – heute – morgen
  • Problem – Ziel – Lösung
  • Lösung – Nachteile – Vorteile

…um nur drei zu nennen!

Das flüchtige Lesen im Internet macht eine gute Strukturierung erforderlich. „Eyecatcher“ wie Überschriften oder Aufzählungen erleichtern die Orientierung. Sie helfen dem Leser zu entscheiden, ob er bei dir fündig wird – und machen im Idealfall Lust auf mehr – etwa dein Angebot!

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5. Jetzt wird es künstlerisch!

Texten scheint so einfach und bleibt nicht zu unterschätzen! Ich mach das mal eben, sagen sich viele. Doch dann stolpert der Text dahin oder die Botschaft geht in einem Wörtermeer verloren. Wieder andere fangen gar nicht erst an oder feilen ewig und drei Tage um vermeintliche Perfektion.

Als Informationsarchitektin weiß ich um die Tücken im Aufbau und Spannungsbogen. Schwungvoll starten, Wörter aufs Papier werfen, mich vom Fluss des Textes getragen wissen. Manchmal scheint mir, als schriebe da eine andere Instanz! Das tue ich übrigens gern auch für dich!

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6. Korrekturen vollenden dein Werk

Selbst große Autoren benötigen mehrere Korrekturschleifen – und haben ihr eigenes Lektorat im Rücken!

Vier Profi-Tipps, wenn du alleine vorgehen willst:
1) Beende den Erstentwurf zügig und möglichst in einem Rutsch. Wechsele danach in die Leserperspektive!
2) Lies im ersten Durchlauf inhaltlich, später erst prüfe die optische Aufteilung und Rechtschreibung. Laut lesen hilft!
3) Lass den Text am besten zwischendurch (eine Nacht) ruhen!
4) Um Tippfehler aufzuspüren, verändere die Schriftgröße um mindestens 2 Punkt. Damit sieht dein Text verändert aus, und dein Gehirn springt nicht mehr ganz so schnell über Bekanntes hinweg. Vier Augen sehen hier natürlich mehr als nur zwei.

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7. Es ist vollbracht! Triffst du den Punkt? Gar mitten ins Herz?

Dein Text ist fertig, wenn er Kopf und Emotionen zu erreichen vermag. Denn unser Gefühl entscheidet übers Weiterlesen, Kaufen oder Verwerfen.
Aufmerksamkeit ist rar gesät… Wie gut nutzt du bereits deine Chancen?


Alle Infos im Gratis-Download für dich: Texten ist (keine) Kunst – PDF

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Silke Nuthmann

Ich bin als systemischer Coach und Texterin unterwegs in Sachen Potenzialentwicklung. Mein Business in Kurzfassung: Impulse bieten, wie du stressfrei und gelöst deine Ziele verwirklichst. Dabei schlägt mein Herz für Introvertierte, damit deine Ideen immer genug Gehör bzw. Kunden finden.
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Über Silke Nuthmann

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