Wandel wagen

Wie dir Veränderung gelingt

Wenn du Veränderung suchst, wirst du zum Grenzgänger. Deine alte Welt wankt, die neue trägt noch nicht! Unsicherheit, offene Fragen, irritierte Blicke und ungewohnte Reaktionen säumen deinen Weg.

Manche wollen dich zurück in die alte Spur lotsen. Leise zieht (oder zerrt) deine Sehnsucht in die Gegenrichtung.


Im Sommer habe ich nur auf Instagram geschrieben. Aus den schönsten Texten dieses Micro-Bloggings speist sich der nachfolgende Beitrag!


Der Ruf: Start im persönlichen Durcheinander

Auslöser für Wandel kommen erhofft, unerwartet oder schleichend daher. Wenn dir dein Alltag zu viel Routine beschert, dann ist dir Frust zwar lästig, aber er fungiert als ein hilfreicher Wächter. Was fehlt gerade, um dich quicklebendig und motiviert zu fühlen? Forsche tiefer als nur bis zum nächsten verlockenden Wochenende …

  • Was in dir ruft nach mehr Verwirklichung, Raum und Würdigung?

Unsere Motivation ist dann am größten, wenn sie mit unserer Sehnsucht im Einklang ist. Pushen wir uns in eine falsche Richtung, findet das Leben oft kreative Wege, uns auszubremsen: Unwohlsein, Krankheit oder Unfälle sind die massiveren Boten, aber auch Unlust, Müdigkeit oder sprunghaftes Agieren lohnen einen zweiten Blick.

Um deiner Sehnsucht auf die Spur zu kommen, braucht es oft einen Schritt zurück aus dem Trubel von Machen, Wollen und Müssen, um den leiseren Tönen deiner Sehnsucht zu lauschen. Gern bleiben wir in Ablenkung, Leugnen oder Abwarten hängen oder wissen einfach noch nicht, wohin du deine Energie lenken willst. Zeit, deine Richtung neu auszuloten:

    • Wohin zielt deine Sehnsucht?
    • Bist du auf der richtigen Spur? Oder folgst du einer falschen Fährte?

Manchmal lässt sich das Neue noch gar nicht erahnen. Zu eng bleibt die innere Suche noch am Gewohnten hängen. Freiheit, Abenteuer, Erfolg, positiv herausgefordert sein? … Wie soll das glücken? Spüren wir die Sehnsucht dahinter, geben wir unserem inneren Navi eine erste Orientierung. Unsere Intuition kann sich nun auf den Weg machen, genau diesen Wert stärker zu verwirklichen. Vertrauen wir darauf, dass sie dabei weit über die bisherigen Grenzen hinaus geht …

Doch zuvor passiert häufig das …

Katharsis: Mitten hineingeworfen

Bis eben schien alles gut. Plötzlich Sackgasse. Nix funktioniert mehr. Es wird eng. Du gerätst unter Druck. Kämpfst. Strampelst. Streitest. Es wird nur noch enger. Du zweifelst, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist. Wenn wir Wandlung wagen, haut uns das Schicksal oft all unsere unerlösten Schattenthemen um die Ohren. Kindliche Wünsche, an die Hand genommen zu werden. Oder der trotzige Teenager, der alles alleine schaffen will. Du gegen den Rest der Welt.

Doch all die Dramen, die wir in diesen Momenten im außen anzetteln, machen es nur noch enger. Was auch immer nach Aufmerksamkeit ruft, es ist allein in dir. Die Dramen wollen gefühlt und besehen werden, um zu verabschieden, was dir nicht mehr dient. Um einer neuen Weite Raum zu geben.

Ruhe finden im Auge des Orkans

Scheue nicht die Enge. Enge kommt von Angst. Sie ist nur ein Gefühl, selten real. Sie ist ein Vorbote von Wandel. Steig aus dem Drama aus. Wende dich nach innen. Frag dich, was jetzt gewürdigt, betrauert oder losgelassen werden will. Ich weiß, es fühlt sich zum Verzweifeln an. Nach Steckenbleiben. Doch all das sind nur Gedanken.

Deine Gefühle sind häufig ewig alt. Das Kind in dir sucht Beistand. Schenk dir selbst dein volles Verständnis. Sei dir ein felsenfester Unterstützer. Oder such dir Menschen, die deine emotionale Achterbahn aushalten und beruhigen können.

Lass dir nix einreden. Der Sturm geht vorüber. Ganz sicher.

Du bist auf einem guten Weg!

Sich lebendig zu fühlen und über sich hinauszuwachsen, heißt alle Gefühle zuzulassen. Puh! Nicht immer einfach, wenn du einige davon gar nicht haben willst. Erst gilt es deiner Wahrheit Raum zu geben. Deinen Motiven hinter den aufgewühlten Gefühlen nachzuspüren. Dich gut um dich selbst zu kümmern statt anderen Vorwürfe zu machen oder ihre Fürsorge zu erwarten. Danach kannst du deinen Frieden nach außen tragen.

Wütend zu sein, habe ich mir beispielsweise nie erlaubt. Erschien mir destruktiv und verletzend. Vor kurzem kostete ich alle Schattierungen aus, von Wut und Trotz und Trauer. Allem Raum geben, was da war … wie ein Surfen auf der Welle. Ohne das Drama nach außen zu tragen (im Idealfall). Alte Muster von „Ich muss das jetzt sofort klären“ zurückstellen. Denn Frieden finden beginnt in mir – und dir. Wut ist eine lebendige treibende Kraft, sicherlich nicht mein liebstes Gefühl. Aber nun ist es nicht mehr tabuisiert. Ich kann wütend sein, wenn es ansteht. Und suche sicher weiter nach versöhnlichen Wegen, wenn möglich.

  • Welche Gefühle meidest du bislang?
  • Wie kannst du all deine Lebendigkeit willkommen heißen?

Die Veränderung annehmen

Manche Wachstumsschübe brauchen (vorübergehend) Schonraum … vor ungebetenen Ratschlägen, harscher Kritik. Um inneren Fragezeichen nachzuspüren – und DEINER Weisheit Raum zu geben. Die wahre Kraft für Veränderung kommt aus dir und einer Quelle, die größer ist als du. Rückzug. Einkehr. Schutzschilde hochfahren sind (für uns Introvertierten) dann besonders heilsam. Die besten Erkenntnisse werden oftmals in der Stille geboren. Allein mit dir. Weit weg vom Trubel der Welt. Empfänglich für das, was zu dir vordringen will.

Das Aufblühen erfolgt dann schon ganz von selbst … in deinem Tempo.

Die wahre Kunst der Wandlung besteht darin, über die eigenen Limitierungen hinwegzusehen … und sich vertrauensvoll auf ungeahnte Lösungen auszurichten. Denn das Neue liegt oft jenseits unserer bisherigen Erfahrungen. Gewohnte alltägliche Muster zu durchbrechen, kann dabei helfen. Hier habe ich dir eine ganze Liste von Möglichkeiten zusammengestellt.

  • Was könntest du HEUTE anders machen als üblich?

Aufatmen und Integration

Wenn du Engpässe erst gemeistert hast, kannst du aufatmen. Alte Fesseln beruhigt hinter dir lassen. Yippie! Das Spannende daran: Zuvor fühlt es sich wie „Sterben“ an: un-möglich, un-erhört (im Sinne von falsch) und un-bequem. Das kann eine einzelne Entscheidung sein, um die du ringst, oder ein richtig großes Ding. Gesunde Grenzen setzen oder Mut beweisen, wo du bislang gekniffen hast beispielsweise. Dein bisheriges Glaubens- und Identitätssystem wird dabei ordentlich durchgeschüttelt.

Doch eng wird es für uns dann, wenn wir vor einem echten Quantensprung unserer Entwicklung stehen. Vergleichbar einer Raupe, die wohl unschwer ihr Leben als Schmetterling erahnen kann. Stell dich deiner Verpuppung und begrüße den Wandel, auch die Enge, das Hadern, die Fragezeichen.

Und dann breite deine Flügel aus … und flieg!

Was wäre, wenn wir uns erlauben, so kapriziös, wild, schräg, verrückt, auffällig und einzigartig zu sein, wie wir sind?

Welch eine Bereicherung!

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Silke Nuthmann

Ich bin als systemischer Coach und Texterin unterwegs in Sachen Potenzialentwicklung. Mein Business in Kurzfassung: Impulse bieten, wie du stressfrei und gelöst deine Ziele verwirklichst. Dabei schlägt mein Herz für Introvertierte, damit deine Ideen immer genug Gehör bzw. Kunden finden.
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Über Silke Nuthmann

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