Auszeiten zelebrieren

Auszeiten zelebrieren

Manchmal wird uns alles zu viel. Wir wollen einfach nur weg, am liebsten ganz ganz weit. Klar, ein Sabbatical verschafft uns neue Horizonte. Raus aus dem Trott und Freiheit austesten! Doch was wäre, wenn dein Alltag mehr Auszeitgefühle bietet, als geahnt? Daraus stricke ich vier Leitplanken für quietschvergnügte Alltagsabenteuer. 

Tagträumen

Wohin träumst du dich, wenn dein Alltag trist oder verregnet anmutet?

Für mich geht es gedanklich meist ans Meer. Wenn ich sehr alltagsmüde bin, träume ich mich auch gern in phantastische Welten hin zu Elfen oder Feen. Dort kann ich auftanken und Abstand gewinnen.

Auszeiten funktionieren in der Vorstellung genauso gut wie durch reales Reisen. Unsere inneren Welten können wir sogar ein bisschen feintunen und noch wohliger gestalten … Ein Bett im Heuschober oder hoch oben im Baumhaus, tief geborgen in einer Grotte oder unter offenen Himmel am Strand. Wo würdest du am liebsten schlafen?

Mein Tipp für dich: Zelebriere kleine bewusste Fantasie-Oasen - Träume dich öfters einmal woanders hin!

Mini-Fluchten

Wann hast du das letzte Mal einfach Fünfe gerade sein lassen?

Die meisten von uns sind viel zu brav: »Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.« Das hat sich uns nicht nur tief durch unsere Eltern eingeprägt, sondern auch den Antreiber in uns stark gemacht. Wie wäre es da mit einer kleinen feinen Gegen-Kur?

Mein Instant-Tipp: Arbeit gibt es auch morgen noch genug! Daher pausiere ... JETZT! 
TUE ES SOFORT: Computer aus! DANN: Mailbox anschalten oder Handy ganz aus! DANACH: Eis schlemmen, Shoppen gehen, Kanu fahren. Was immer du magst ...

Urlaub, Feierabend & Co

Leidest du (wie ich) an einer Urlaubs-Aufschieberitis?

Dieses Projekt noch abschließen, jenen Kunden noch glücklich machen. Permanent „on mission“ oder am Pläne schmieden für Morgen und Übermorgen. Das ist wohl Alltag für viele … Arbeitnehmer wie Selbstständige.

Mein Tipp für alle Fleißigen: Greife JETZT zum Kalender und markiere deinen nächsten Urlaub. Und dann sage allen: "Ich bin dann mal weg..."

Sabbatical

Hier geht es um die großen Wünsche, deshalb mein Tipp dazu in drei Schritten:

1. Welche Auszeit-Variante reizt dich?

Ein Jahr um die Welt? Mit Sack und Pack ins Dschungel-Camp? Ab auf die Yoga-Matte? Oder als Freiwillige/r ins soziale bzw. ökologische Workcamp?

2. Welche Sehnsucht steckt dahinter?

Frei sein? Wild Life erleben? Sich spirituell verankern? Oder sinnvoll engagieren? Wenn du Zeit, Geld und Muße hast, verwirkliche deine Auszeit genau so wie ersehnt! Wenn es für die große Tour nicht reicht, frage dich Folgendes:

3. Welche alltags-taugliche Variante fällt dir dazu ein?

  • FREI-Zeiten im Kalender offen lassen und spontan mit genau diesen Herzenswünschen füllen. JETZT, nicht erst, wenn du genaug gespart hast und die Weltreise beginnen kannst.
  • Dazu frage dich neugierig: Wie kannst du mehr Freiheit, Wild Life, Spiritualität oder Sinn in deinen Tag integrieren. Was fehlt dir heute, um zufriedener zu sein. Sei so konkret wie möglich: »Was will mein Herz – genau JETZT?«